Sonntag, 24. Februar 2013
Montag, 18. Februar 2013
Januar und Februar 2013
Der Frühling rückt näher
Bei den zahlreichen Gänsen und Enten in der Landbachaue ist erstes, meist noch zaghaftes Balzverhalten zu beobachten und am 10. Februar kreiste der erste Rotmilan über der Aue. Da längere Frostperioden mit zweistelligen Minustemperaturen ausblieben, hatten die Wasserflächen keine geschlossene Eisdecke und das Nahrunsgangebot war für die Wasservögel durchgehend ausreichend.|
Pfeifentenpaar
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Fotos: Evelyn und Willi Benz
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Bild: Höckerschwan
Am 3.2.2013 machte ein Paar Singschwäne in der Landbachaue Rast. Sehr schöne Vögel, leider nur auf der Durchreise. |
Männliche Schnatterente
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Am 10.2.2013 kreiste der erste Rotmilan über der Aue.
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Pfeifente
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Graugänse
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Silberreiher
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Schwarzspecht
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Nutrias
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| Graureiher |
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| Eine Schar Stieglitze |
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| Nilgans |
Mittwoch, 2. Januar 2013
Landbachaue ist derzeit "storchenfrei"
| Morscher Baumstupf |
| Foto: Evely und Willi Benz - umgebrochener Horstbaum |
Auch ohne Störche ist in der Landbachaue einiges Leben. Beeindruckend sind die großen Schwärme von Ringeltauben mit über 500 Vögeln, die Bussardversammlungen auf den abgeernteten Feldern und die Silberreiher, von denen wir an einem Abend 22 Exemplare an ihrem Schlafplatz zählen konnten. Ein paar Wintergäste lassen sich auch blicken: Pfeifenten, Spießenten und Weiswangengänse - allerdings nur in geringen Stückzahlen.
Donnerstag, 27. September 2012
Der Horstbaum ist umgebrochen
Leider keine schönen Nachrichten aus der Landbachaue: Das Storchennest
ist weg. Einfach verschwunden, zusammen mit dem Stamm, der vermutlich an
seinem Fuss gebrochen und umgestürzt ist. Dass dies passieren wird, war
absehbar, da der Totholz-Stamm doch arg marode war.
Dienstag, 18. September 2012
September 2012
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Foto: Evelyn und Willi Benz -
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Ab dem 1. September 2012 waren in der Landbachaue keine
Störche mehr zu sichten. Eine Abreise des Bickenbacher Brutpaares scheint
wahrscheinlich, wäre aber wesentlich früher als im Vorjahr 2011 (Weibchen 20.
September/Männchen 11. Oktober). Durch Änderung der landwirtschaftlichen
Anpflanzung des Gebietes um die westliche Landbachaue hat sich das
Nahrungsangebot für die Störche in diesem Jahr wesentlich verschlechtert. Gab
es im Vorjahr noch große Flächen mit Grünfutter, die bis in den Oktober gemäht
wurden und von den Störchen täglich zur Nahrungssuche aufgesucht wurden, sind
in diesem Jahr überwiegend Mais- und Rübenäcker – wenig interessant für die
Rotbeinigen.
Dass das Nest in der Landbachaue im kommenden Jahr wieder
belegt wird, ist aufgrund der wachsenden Storchenpopulation in der Region zu
erwarten. Ob es das wieder das Bickenbacher Brutpaar sein wird bleibt
abzuwarten. Es bleibt spannend.
Freitag, 31. August 2012
August 2012
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Fotos: Evelyn und Willi Benz - Nestverteidigung
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Ab dem 1. August 2012 übernachtete nur noch einer der Jungstörche auf dem Nest, wurde von den Elternstörchen aber nicht mehr gefüttert. Die übrigen drei Jungstörche kehrten abends zwar auch in das Nestgebiet zurück, übernachteten aber, manchmal nach einem Zwischenstopp auf dem Nest, wie die Elternstörche auch auf den Bäumen in Nestnähe.
Immer wieder kam es zu Angriffen von Fremdstörchen auf das
Nest, die dann von dem dort verbliebenen Jungstorch und den Elternstörchen
abgewehrt wurden.
| Jungstorchenversammlung |
Am Abend des 6. August legten fünf junge Schwarzstörche auf
ihrem Weg in den Süden einen Zwischenstopp in der Landbachaue ein. Bis zum
Einbruch der Dunkelheit gingen sie am Rande eines Tümpels auf Nahrungssuche. An
diesem Abend waren auch bis zu 10 Weißstörche in der Landbachaue unterwegs,
nahmen von ihrer schwarzen Verwandtschaft keine Notiz. Zwei der Schwarzstörche
wurden noch am nächsten Vormittag in der Landbachaue beobachtet.
Ab dem 9. August waren die vier Jungstörche nicht mehr im
Nestgebiet zu sehen. Vielleicht hatten sie sich den Trupps von bis zu 50
Jungstörchen angeschlossen, die sich seit Anfang August auf den abgeernteten
Feldern rund um die Landbachaue versammelten.
| Das Brutpaar auf dem Horst |
Das nun leere Nest wurde, wie auch im vergangenen Jahr nach
dem Verschwinden der Jungen, wieder von den Elternstörchen zur Übernachtung
genutzt.
Am 17. August fiel auf, dass vom Kopf des männlichen
Elternstorchs ein Schnurende herabhängt. In den Folgetagen war dann nur noch
das Weibchen im Nestgebiet zu sehen. Vom 22. bis zum 25. August blieb das Nest
abends leer, vom 27. bis zum 29. August übernachteten die Storcheneltern wieder
gemeinsam auf ihrem Nest und dem Vaterstorch war es offensichtlich gelungen,
die Schnur an seinem Kopf loszuwerden.
Am 30. August war das Storchenpaar kurz vor Einbruch der
Dunkelheit mit lautem Klappern auf dem Nest gelandet, als in der Nähe des
Nestes ein Schuss fiel (Jäger…) und die Störche daraufhin fluchtartig vom Nest
abflogen. Das Storchenweibchen kehrte kurze Zeit später auf einen Baum in
Nestnähe zurück, das ohnehin scheuere Männchen war bis zum Einbruch der
Dunkelheit nicht mehr zu entdecken.
Am 31. August war lediglich ein Elternstorch zur
Übernachtung ins Nestgebiet zurückgekehrt. Aufgrund der schlechten
Lichtverhältnisse und dem strömenden Regen war nicht erkennbar welcher Storch
es war.
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